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andreas küstermann |
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Texte / WirtschaftSporthotel „Tiet un Wiel“ im Herbst als Schnäppchen? Bergen. (ostSeh -akn-) Nur ein Gebot gab es bei der Auktion um das frühere Best Western Sporthotel "Tiet un Wiel" in Samtens auf Rügen bei der zweiten Auktionsrunde am 16. Mai. Gläubiger ist die Hypo Real Estate Bank AG, die den 1997 errichteten Hotelkomplex mit 120 Betten, Trainingsräumen, Saunen und einem Schwimmbad hauptsächlich finanziert hatte. Nach Insolvenz hatte sie als größter Gläubiger für Forderungen in Millionenhöhe die Zwangsversteigerung beantragt. Drei Millionen Verkehrswert und rund 485 T-Euro für Inventar hätte es mit Zustimmung der Bank mit fünf Zehnteln einen Zuschlag geben können. 1,7 Millionen Euro wären das gewesen. Die darunter liegenden gebotenen 1,6 Millionen Euro eines Unternehmensberaters aus Aschau deuten darauf hin, dass mögliche Interessenten auf einen dritten Auktionstermin abzielen. "Dann ist die Grenze für Mindestgebote gefallen", erklärte die Rechtspflegerin für die Immobilie nach der Auktion. Seit langen schon hat der bei der Auktion anwesende Insolvenzverwalter Ulrich Esser aus München Interesse an dem Komplex bekundet.
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