Fotoarbeiten / Dauernder Ausnahmezustand an Rügens Brücken
aus der arbeit des fotojournalisten andreas küstermann
 Wochen, Monate, ja Jahre ist die Querung nach Rügen Thema. Mal ist der alte, vonden Nazis erbaute Rügendamm zu alt, dann wieder doch nicht. Mal wird die Ziegelgrabenbrücke erneuert, dann steigt sie nach drei Jahren komplett aus dem Eisenbahnverkehr aus, was einen 1:1 Nachbau als Ersatz für den defekten Waagebalken erfordert. Kosten: einmal statt 80 nun endgültige 125 Millionen Euronen ohne die B86n genannte neue Straße, die den Stau dann nach Bergen in die Inselmitte verlagert. Nicht zu vergessen, die dann alte B96, die als Kreisstraße der Landkreis unterhalten soll. Für landwirtschaftlichen Verkehr. Statt sie wenigstens konsequent zurück zu bauen.
Kosten für die DB-NetzAG am Ziegelgraben rund sechs Millionen Euronen. Und einen Monat Ausfall es gesamten Bahnverkehrs von und nach Rügen. Ausfälle für die Wirtschaft hat noch niemand beziffert. Doch Man bedenke: der Fährhafen Sassnitz ist einer der wichtigsten Bahnfrachthäfen am baltischen Meer gen Nordosten oder auch Schweden
Nun ist die neue Rügenquerung mit Ute Freudenberg und den alten Pudels, äh puhdys, eröffnet. Auch unsere Bundeskanzlöerin ist natürlich in ihren Wahlkreis geeilt. Ds wird klappen bis vermutlich zum ersten Sturm ab acht Windstärken, oder - der Winter naht - dem ersten Blitzeis, der ihre Steigung und das Gefälle unpassierbar machen könnten. Denn nur so konnte die Höhe über dem Ziegelgraben auch für Segler wie die Gorch-Fock eins mit 42 Metern gehalten werden. Muss dann nur noch die Klappbrüke wieder klappen. beidseitig. Denn die eine Seite gehört der Bahn, die andere Seite den Straßenbehörden. Ausnahmezustände auf Rügen sind also weiter vorprogrammiert. ostSeh/KÜMA
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