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andreas küstermann
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Kommentare

Berliner Oberschüler erlernen Segelfliegen auf Rügen.
Von Werner Breitkopf, North Vancouver, Britisch Columbia, Canada (Erlebnisbericht eines zweiten Flugschülers vom Fliegerberg-Alt Reddevitz)

Kommentar von Dr. Karl-Heinz Behrendt | 27-02-2015

Mit großem Interesse habe ich die Darlegungen über die Segelflugübungsstelle Alt-Reddevitz/Rügen gelesen. Ich war als 17-jähriger ebenfalls dort von Oktober bis November 1944 stationiert. Dort habe ich meine A und auch die B geflogen. Ich kenne die Fluglehrer Mäusling und Feldwebel Conrad war mein Fluglehrer. Der Schulführer war NSFK-Sturmführer Götze.
Feldwebel Conrad war dort wirklich noch im Okt/Nov. 44!
In meinem Buch "Spuren unter der Haut" , herausgegeben von BoD, Norderstedt 2002 ,habe ich einen ganzen Abschnitt diesem Aufenthalt gewidmet. Vielleicht bekomme ich mal ein Echo!?!

Kommentar von Frank Stricker aus Hamburg | 27-02-2015

Meine Nachricht befasst sich nicht direkt mit dem Fliegen, jedoch war mein Großvater Willy Stricker als SA Standartenführer bei Kriegsende in Alt Reddevitz stationiert und hatte das Glück seine ganze Familie aus Stettin dorthin versammelt zu haben. Hans -Dietrich, mein Vater, als 14jähriger über das Panzerjagdkommando Pasewalk dorthin verschlagen, seine Frau Gerdi mit Heinz-Georg (lebt übrigens in Victoria BC) und Rosemarie als Flüchtlinge.
Der kommandierende Offizier der Russen, ein Oberstleutnant Gladenko hatte Willy (478 I.R.)bereits vor Moskau mit seiner Truppe gegenüber gelegen und sie respektierten sich als Offiziere, so dass die Soldaten noch über die Kapitulation hinaus ihre Waffen behalten durften und per Dekret zunächst allen russischen Soldaten der Zugang zur Segelfliegerschule untersagt war.
Ich bin natürlich sehr an den Berichten von Zeitzeugen interessiert und würde mich über eine Kontaktaufnahme freuen.
Frank Stricker

Kommentar von andreas küstermann aus teschvitz | 27-02-2015

Guten tag liebe luftikusse, ob jung oder alt. Da ist uns etwas seltenes gelungen mit den nun internationalen berichten zum kleinen, nationalen fliegerberg auf rügen in alt reddevitz.
rügen schrieb nicht nur auf dem bug oder der seebrücke sellin, dem selliner see oder den zeppelinen vor der kreideküste luftfahrtgeschichte. Auch im süden wurde luftfahrtalltag geschrieben, bevor die entdecckung der thermikfliegerei alle segelflieger wieder aufs festland trieb.
Aber - auch das soll hier nicht verschwiegen werden - die fliegerei diente bei den nazis ebenso wie beim folgenden regime der DDR dazu, militärische kader schon früh über kindlichen oder jugendlichen spiel- und abenteuerdrang auszufiltern. So gesehen funktionierte die GST kein bisschen anders als die flieger-HJ. Das mag widerspruch hervorrufen, ist aber so. Und Grund zur Debatte. Auch hier!
Dennoch, fliegen auf rügen ist das thema und das buch "Wenn ich nicht zurückkehre ..." von Dietrich Urbanski, ebenfalls damals flugschüler in alt reddevitz, ist dem thema eine gute ergänzung. Ich wünsche eine rege anteilnahme und vielleicht auch spannende debatten.
Vielleicht erkennt sich auch der eine oder andere wieder... Dann gerne melden. Oder neue fotos einsenden.
herzlich
andreas küstermannn
Homepage: www.luftikus-ruegen.de

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